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Bornholm – Einmal mit dem Fahrrad rund um die dänische Insel

Die landschaftlich sehr abwechslungsreiche Ostseeinsel Bornholm liegt vor der Südküste Schwedens und markiert den östlichsten Punkt Dänemarks. Mit einer Fläche von knapp 590 km², einer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 40 km und einer Ost-West Ausdehnung von ca. 30 km ist die Insel für einen Aktivurlaub wie geschaffen.

Aber auch Strände mit Sand, so fein, dass er durch Sanduhren rieselt, finden sich im Süden der Insel und laden zum Faulenzen und zu einem Bad in der erfrischenden Ostsee mit Höchstwerten von bis zu 20 Grad ein. 

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Rund 41.000 Menschen leben auf Bornholm und der Nachbarinsel Christiansø. Die Bevölkerungsdichte liegt mit 77 Einwohner pro km² unter dem dänischen Durchschnitt von 121 Einwohner pro km².

Gesprochen wird Bornholmsk, ein ostdänisch-schonischer Mischdialekt.

Die Hauptstadt Rønne (in der ein Drittel der Einwohner lebt), Fischerdörfer mit bunten Häusern, verstreute Siedlungen im Landesinneren mit Landhäusern und Bauernhöfen prägen die Insel genauso wie Sand- und Felsstrände, steile Klippen, Schärenküsten, Spaltentäler, Wälder und Felder.

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Große Hotelkomplexe oder Fast-Food-Ketten sucht man auf der Insel vergeblich.

 

Stattdessen fügen sich kleine Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und die über das ganze Land verstreuten Fischräuchereien (Røgeri) mit ihren charakteristischen Schornsteinen malerisch in die Landschaft ein.

Diese bieten sich an, um das Nationalfischgericht „Sol over Gudhjem“ (ein warm geräucherter Hering auf Roggenbrot) zu probieren. Zum Rezept geht´s hier entlang.

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Der 162 Meter hohe Rytterknægten im Waldgebiet Almindingen zählt zu den höchsten Erhebungen von ganz Dänemark und der höchste Wasserfall des Königreiches (der 22 Meter hohe Døndalen Wasserfall) befindet sich im Nordosten der Insel.

 

Die Insel ist ein Hotspot für Künstler*innen aller Art und sie genießt einen hohen Stellenwert sowie eine lange Kunsthandwerkstradition. 2017 wurde Bornholm als erste Region in Europa durch den World Craft Council (den Weltkunsthandwerksrat, kurz WCC) zur World Craft Region ernannt.

Auch heuer fanden im Herbst wieder die Bornholm Craft Weeks statt. Sechs Wochen lang konnten Besucher*innen Ausstellungen, Workshops, Themenevents usw. besuchen.  

 

Im Rahmen eines Mutter-Tochter Urlaubs habe ich die Insel in acht Tagen und sieben Nächten mit dem Fahrrad erkundet und in mein Herz geschlossen.

Die Insel eignet sich aufgrund eines ausgezeichneten Radwegenetzes und der vielen kleinen Nebenstraßen hervorragend zum Radfahren.

Dank eines Gepäckservices radelten wir mit E-Bike für das Töchterlein und klassischem 7-Gang Fahrrad für mich locker in den Tag hinein.

Aufgrund des Windes, der bescheidenen Gangzahl und der hügeligen, von Granit und Gneis geprägten Landschaft im Inselnorden wurde mir beim Treten immer schnell warm, während meine Tochter sich den Pullover an- statt auszog. Im Süden machte Sandstein dem Granit und Gneis Platz und die Insel wurde flacher, aber nicht weniger windig.

 

Beeindruckt hat mich, dass sich in der zweiten Augusthälfte binnen einer Woche die Zeit des Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergangs um 10 Minuten verschoben hat. Ging die Sonne am ersten Tag noch um 20:10 unter, war es am Ende der Woche bereits 20:00.

 

Lesen Sie hier meine Eindrücke von unserer Rundfahrt um die Insel.

 

Der Westen

Wir sind mit der ersten Fähre von Ystad (Südschweden) in Rønne angekommen. Beeindruckend war für meine Tochter die Größe der Fähre, die Platz für über 1.000 Menschen bot. Ein kurzer Fußmarsch vom Fährenterminal und wir waren beim Fahrradverleih, wo wir unser Gepäck abgaben.

Als Erstes ruckelten wir über das Kopfsteinpflaster und durch die schmalen Gassen mit den entzückenden bunten Häusern (viele wurden bei der Bombardierung im Mai 1945 zerstört) sowie der weit sichtbaren Nikolai Kirche und vorbei an Dänemarks ältestem noch aktiven Theater aus dem Jahre 1823, dem Marktplatz und der Markthalle (Torvehal Bornholm).

Hier werden lokal produzierte Lebensmittel und Inselspezialitäten verkauft, wie das frische und ungespritzte Obst und Gemüse von der Krogsholm Farm oder der Most und die Bio-Säfte der Bornholms Mosteri. Das Unternehmen beschäftigt u.a. sozial benachteiligte Menschen.

Der Weg in das ca. 10 Kilometer entfernte Hasle, unser Tagesziel, führte größtenteils durch den Wald.

 

Immer wieder bot sich uns die Gelegenheit, einen ausgedehnten Stopp an dem kilometerlangen Sandstrand einzulegen und die ersten Eindrücke der Insel auf uns wirken zu lassen.

In Hasle begrüßte uns als Erstes ein Friedhof, eine Røgeri und ein überdimensionierter Hafen. Dieser wurde zu einem Teil als Erholungsgebiet mit Hafen-Bad, einer Aussichtsplattform und einer Sauna umgestaltet und bot einen spektakulären Sonnenuntergang.

Ein paar Straßen vom Hafen entfernt befindet sich in einem Kaufmannshaus aus dem Jahre 1875 das Bornholmer Zentrum für Handwerk, Grønbechs Gård. In einer 1.700 m² großen Galerie bestaunt man vorwiegend lokales, aber auch nationales und internationales Kunsthandwerk.

In der Galerie findet man auch das eine oder andere „Upcycling Kunstwerk“, zum Beispiel von der in Bornholm lebenden Künstlerin Gitte Heller.

Der Radweg in den Inselnorden verlief größtenteils mit Blick auf die Küste. Diese zeigt Steine in allen Farbschattierungen und bis zu 40 Meter hohe Klippen. Landeinwärts dominierten Felder und kleine Wälder. Rund 17 Kilometer radelten wir von Hasle nach Sandvig (Sandbucht).

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Der Norden

Rau und landschaftlich sehr abwechslungsreich präsentiert sich der Norden von Bornholm.

Wunderschöne Küstenwanderwege verbinden die einzelnen Orte im Westen und Norden miteinander, und ein feinmaschiges Netz an Trampelpfaden durchzieht die Halbinsel Hammeren.

Eine kleine Wanderkarte, zusammengestellt von der dänischen Naturbehörde laden Sie sich hier runter.

Die erste größere Menschenansammlung sahen wir in Hammershus, der größten Burgruine Nordeuropas. Davor stoppten wir beim ausgetrockneten Pissebækken Wasserfall und danach bei den Seen Opalsøen und Hammersø.

Wagemutige Teenager*innen stürzten sich von den senkrecht abfallenden Kanten ins kalte Nass des ehemaligen Granitsteinbruchs, der sich im Laufe der Zeit mit Wasser gefüllt hat.

 

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Oberhalb der Seen, am 68 Meter hohen Ørnebjerg, genossen wir vom 1872 erbauten Leuchtturm Hammeren eine traumhafte Aussicht bis nach Schweden.

 

Die Granitblöcke, welche für den Bau des Leuchtturms verwendet wurden, stammen aus dem benachbarten Steinbruch.

Ein Spaziergang, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird, ist von Sandvig durch eine wunderschöne Heidelandschaft zur Salomons Kapel (eine Kirchenruine) und entlang der Küste über den Hammerodde Leuchtturm zurück zum Ausgangspunkt, wo wir uns bei Kalas Is mit einem Bio-Eis (hergestellt aus Bornholmer Früchten) gestärkt und dem Treiben der Wellen zugeschaut haben.

 

Das 1 km entfernte Allinge, mit dem Sandvig zusammengewachsen ist, empfand ich als eine Mischung aus bunten Fachwerkhäuschen, Boutiquen, Restaurants und Cafés.

Auf dem Weg dorthin befinden sich jahrtausendealte Felszeichnungen, die wir auf den dritten Blick gefunden haben.

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Der Osten

Von Sandvig über Rø und die um 1160 erbaute Osterlas Kirche (sie ist die berühmteste der vier Rundkirchen auf Bornholm) radelten wir ca. 27 Kilometer nach Gudhjem und erhielten dabei einen Einblick in das landwirtschaftlich geprägte Hinterland. Mittlerweile berühmt ist das Ziegen Bio-Eis der kleinen Molkerei Lykkelund, aber auch der hausgemachte Käse oder Käsekuchen erfreuen den Gaumen im kleinen Café.

In den Spaltentälern Døndalen und Kobbeådalen erahnten wir die Schönheit von zwei ausgetrockneten Wasserfällen. Nur ein kleines Rinnsal formte den Bach, und der natürliche Laubwald spendete Schatten.  


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Entstanden sind diese Täler durch Verwerfungen im Granit über Millionen von Jahre. Manche, so wie Randkløve Skår, sind nur wenige Meter breit, andere über 50 Meter.

Ein paar Kilometer landeinwärts finden sich bei Nexø die Paradieshügel (Paradisbakkerne) mit Bornholms größtem Wackelstein, vielen Felsen und kleinen Spaltentälern.

 

Die Schärenküste im Osten eignet sich bis auf wenige Sandbuchten nur bedingt zum Baden, umso mehr ist sie zum Wandern geeignet.

Ein Wandervorschlag ist, mit dem Bus oder der M/S Thor von Gudhjem in das sechs Kilometer entfernte Bornholmer Kunstmuseum zu fahren und dann über die faszinierende Klippenlandschaft der Helligdomsklipper (Heiligen Klippen) mit dem Rauschen des Meeres und des Windes als Begleiter zurückzuwandern.  

Wegen meiner vielen Fotostopps benötigte mein Töchterlein bei dieser Wanderung viel Geduld mit mir.

 

Auf unserer rund 26 Kilometer langen Fahrt von Gudhjem nach Balka machten wir in Svaneke, der östlichsten Stadt, eine Pause und schlenderten durch die idyllischen Gassen. Svaneke gilt als die schönste und am besten erhaltene Stadt in Bornholm.

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Der Süden

Urlauber*innen schätzen an diesem Teil der Insel Pinienwälder, Dünen und eine kreideweiße Badebucht mit Sand wie auf einer Südseeinsel.

Haben Sie genug vom Faulenzen am flach abfallenden Sandstrand, bietet der Strand von Balka ideale Voraussetzungen zum Windsurfen oder Kitesurfen. Erkunden Sie die Küste per Kajak oder SUP.

 

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Ich vermisse den Sonnenaufgang am Strand und das Kreischen der unzähligen Gänse- und Vogelzüge, die in Gruppen mit ihrer charakteristischen V-Form über meinen Kopf hinwegflogen. 

 

Am Ende der Badebucht liegt Snogebæk mit kleinen Restaurants, einer Røgeri und Kjærstrup Schokolade, wo handgemachte Qualitätsschokolade und legendäre Schokoküsse verkauft werden. Das Ziel der Familie Kjærstrup ist, dass ab 2025 die gesamte Kakaofrucht, die nachhaltig und fair angebaut wird, verwertet wird. Zellstoff und Schalen werden künftig zu Getränken, Sirup oder anderen schmackhaften Produkten veredelt. Das Fruchtfleisch wird bereits zu Säften mit Ananas oder Zitrusfrüchten weiterverarbeitet.

 

Im ca. sieben Kilometer entfernten Bornholmertårnet, einer ehemaligen Abhörstation der NATO, genossen wir nach über 400 Stufen auf 70 Meter Höhe eine grandiose Aussicht auf den Süden und Osten Bornholms. Am Gelände befindet sich ein kleines Museum über den Kalten Krieg und den Zweiten Weltkrieg.

 

Vom Bornholmertårnet radelten wir zum Strand von Dueodde, dem südlichsten Punkt der Insel.

 

Ein Spaziergang zwischen den meterhohen Dünen war ein Erlebnis für sich, vor allem weil das Heidekraut lila in der Sonne schimmerte und einen Kontrast zum Sand bot.

Ein Mahnmal für die nicht immer rosige Vergangenheit der Insel sind zwei im Pinienwald von der Natur zurückeroberte Betonbunker aus dem Zweiten Weltkrieg.

 

Bevor wir am letzten Tag die Nachmittagsfähre ans Festland nahmen, radelten wir die längste Strecke (ca. 36 Kilometer) von Balka nach Rønne. Meist ging es auf kleinen Nebenstraßen durchs Landesinnere. Bei Pedersker kamen wir wieder auf den Radweg Nummer 10, der uns die ganze Woche begleitet hatte.

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Die Mitte

Die grüne Oase von Bornholm ist Almindingen. Sie ist eine abwechslungsreiche Erholungszone mit Mischwäldern, Heiden, Teichen, Mooren und Spaltentälern so wie das Ekkodalen, welches das größte in ganz Bornholm ist.

In einem 200 ha großen, eingezäunten Gebiet leben Wisente und der Wald ist ein Eldorado für Pilzfreunde.

 

Einer der innovativsten Lebensmittelproduzenten der Inselmitte ist Jørgen Toft Christensen von der Fleischerei Hallegård. Er betreibt einen kleinen Hofladen mit Café. Das Fleisch stammt von freilaufenden Bornholmer Schweinen, Schafen, Kühen und Geflügel. Konservierungsstoffe oder künstliche Zusatzstoffe sind in den mehr als 25 hausgemachten Wurstwaren Tabu.

Nachhaltige Bemühungen der Insel

Bornholm erhielt im Laufe der Jahre mehrere Auszeichnungen für nachhaltige Initiativen. Die letzte war der Responsible Island Award der EU (2019), welcher die Insel für ihre nachhaltige und innovative Energieentwicklung auszeichnete.

Noch in meinem Geburtsjahr 1978 war das Eiland bei der Wärme- und Stromerzeugung ausschließlich auf fossile Brennstoffe angewiesen, heute basiert der Energieverbrauch auf 100 Prozent erneuerbare Energie (Wind, Sonne, Biogas, Photovoltaik, Hackschnitzel und Weizenstroh).

Ab 2025 soll der gesamte Energiebedarf auch in Bornholm produziert werden. Zurzeit sind es 60 Prozent, die restlichen 40 Prozent werden via Seekabel von Schweden importiert.

 

Weitere ehrgeizige Ziele der Insel sind:

 

  • Bis 2030 werden Offshore-Windparks errichtet, die bis zu 4,5 Millionen Haushalte im In- und Ausland mit Strom versorgen. Bornholm wird die erste von zwei geplanten dänischen Energieinseln sein und sich als „Testinsel“ zum Knotenpunkt und Zentrum erneuerbarer Energien und ihrer Entwicklung etablieren

  • Bis 2032 soll der Müll vollständig recycelt werden und die örtliche Müllverbrennungslage wird abgeschaltet  

  • Bis 2050 will Bornholm CO2 neutral sein

So könnte Ihre Unterkunft aussehen

Green Solution House

Am Stadtrand von Rønne liegt dieses Hotel- und Konferenzzentrum. 

Von der Zeitschrift The Guardian wurde das Gebäude aus dem Jahr 2021 unter die TOP-10 der besten nachhaltigsten Hotels in Europa gelistet.

Sie nächtigen in einer innovativen, experimentierfreudigen und zukunftsorientierten Unterkunft, in der für den Gast erlebbar gemacht wird, wie es ist, in einer nachhaltigen Welt ohne Abfall zu leben.

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Die im Gebäude verwendeten Materialien sind entweder recycelbar oder biologisch abbaubar, und heuer wurde das Hotel mit einem Zubau komplett aus Holz erweitert. Geschnittene Reste der Holzkonstruktion wurden für den Bau von Möbeln wiederverwendet.

Die auf der Website aufgezählten 75 nachhaltigen Lösungen reichen von der Rasenpflege in Form von Schafen bis hin zu Solarbalkonen, luftreinigenden Decken und Vorhängen sowie einer schonenden Flächenversiegelung.

Essensreste und Bioabfälle werden in Biogas umgewandelt, und das Siegel „God Adgang“ bestätigt, dass die Zimmer barrierefrei sind.

 

Das Hotel gehört zur Carl-Edvard-Mogens-Stiftung, deren Zweck nicht die Erzielung von Gewinnen, sondern die Schaffung von Arbeitsplätzen mit hohen sozialen Standards und die Entwicklung Bornholms ist. Alle Gewinne werden zum Wohle der Gäste und Mitarbeiter*innen in das Hotel GSH, das Griffen Spahotel und das Fredensborg Badehotel in Rønne reinvestiert.

Eine Auflistung nachhaltig zertifizierter Hotels und Restaurants von Bornholm und Dänemark finden Sie auf Green Restaurant, und Bornholm Info zählt nachhaltige Unternehmen hier auf.

Camping

Auf Bornholm dürfen Sie an ausgewiesenen Stellen in der Natur campen oder biwakieren. Auf der Website Udinaturen finden Sie eine interaktive Karte aller Naturlagerplätze und Biwaks, die in der Regel Platz für mehrere Personen bieten. Hier geht´s zu einer PDF-Karte. Die Übernachtung ist gratis, die Schutzstätte darf nur eine Nacht verwendet werden und es wird erwartet, dass sie sauber hinterlassen wird.   


Eco Beachcamp

in Balka Strand ist in die Dünen eingebettet und ein paar Schritte von der Ostsee entfernt. Sie schlafen in einem von 12 Glampingzelten.

Kochen können Sie entweder in der Gemeinschaftsküche oder Sie lassen sich im kleinen Café mit Zutaten aus lokaler biologischer Landwirtschaft verwöhnen.

Der nachhaltige Gedanke wird nach dem Motto: „Be the change you want to see in the world“ in allen Bereichen des Campingplatzes umgesetzt.

Öko-zertifizierte und wiederbefüllbare Shampoos eines dänischen Herstellers finden sich in den Gemeinschaftsbädern, Plastik ist im Café Tabu, und die Möbel wurden von einem ortsansässigen Handwerker aus Bornholmer Holz gezimmert.

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Copyright: EcoBeach Camp

Stavehøl Secret Camping

Bei Katrin und Phil können Sie in einer Selbstversorgerwohnung in einem alten Bornholmer Fachwerkhaus übernachten. Im Sommer gerne auch in einer kirgisischen Jurte oder einem lotusförmigen Glockenzelt.  

Auf 2 Hektar Wiese und Wald findet jeder ein ruhiges Plätzchen.

Anreise

Wir sind mit dem Nachtzug nach Hamburg angereist. Danach hatten wir einen zweistündigen Aufenthalt in der Hansestadt, bevor wir uns in einen Direktzug nach Kopenhagen gesetzt haben. Fünf Stunden später sind wir dann im Venedig des Nordens angekommen und am Nachmittag durch Christianshavn geschlendert.

Am nächsten Tag brachen wir zeitig in der Früh mit dem Bornholmerbussen (Bus- und Fährenticket in einem) nach Ystad und Rønne auf. Dauer gesamt: ca. 3 Stunden.

Retour von Bornholm nach Kopenhagen ging es auf dem gleichen Weg wie bei der Anreise.

Nach zwei Übernachtungen in Kopenhagen haben wir uns in der Früh in den Direktzug nach Hamburg gesetzt, sind am Nachmittag durch Hamburg gebummelt und haben eine Hafenrundfahrt unternommen. Am gleichen Abend ging es per Nachtzug wieder zurück nach St. Pölten.

 

Alternativ gibt es auch eine Fährenverbindung von Sassnitz (Rügen) nach Rønne. Sassnitz ist mit mind. einmal Umsteigen via Hamburg oder Berlin gut erreichbar und die ÖBB bietet einen Nachtzug ab Wien in beide Städte an.

Die Deutsche Bahn bietet ab Wien auch einen Direktzug nach Rostock an (keine Schlaf- oder Liegewagen) mit einem Anschluss nach Sassnitz.

 

Vom dänischen Køge gibt es ebenfalls eine Fährverbindung nach Bornholm.

 

Nähere Infos über die Fähre:

https://www.bornholmslinjen.de/

 

Fahrradverleihstationen auf der ganzen Insel und Radtouren finden Sie hier.

Bornholm hat ein gut ausgebautes Busnetz der Firma BAT.

Ein Tipp für Elektroautofahrer: Hier finden Sie eine Auflistung von E-Tankstellen.

 

Tourismusamt

https://bornholm.info/de

Empfehlenswert ist die kostenlose Reiseführer-App von Bornholm.

Sie zeigt nur aktuelle Ereignisse und Orte, die an dem Tag geöffnet sind, an dem Sie die App verwenden.

Zu meinen November/Dezember Reise-Inspirationen geht´s hier entlang.