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Geschichtsträchtig, idyllisch und facettenreich: Masuren

 

Was ist Masuren eigentlich? Ist es die wunderschöne Landschaft, dessen Kern die Masurische Seenplatte mit ihren über 3.000 Seen bildet, oder etwa ein Ort von Krieg, Flucht und Vertreibung? Ein Ort von preußischem Widertand, oder ein Teil Polens in einem vereinten und friedlichen Europa?

 

Masuren ist eine geografisch nicht festgelegte Region in Nordpolen, die damals ein Teil des südlichen Ostpreußens war und die heute in die Woiwodschaft Ermland-Masuren (Warmińsko-Mazurskie) eingliedert ist.

 

Die Gesamtregion umfasst knapp 25.000 Quadratkilometer und ist mit 1,5 Millionen Menschen dünn besiedelt.

Schon gewusst? Während Ermland (Warmia) schon immer katholisch war, waren Masuren damals protestantisch geprägt. 

Das westslawische Volk der „Masowier“, was so viel wie „Mensch“ oder „Einwohner“ bedeutet, besiedelte das Land seit mehr als 500 Jahren und gab dem Landstrich den heutigen Namen.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sprachen fast alle Masuren Masurisch, einen westslawischen Dialekt mit altpreußischen und deutschen Einflüssen. Nach 1933 wurde die Verwendung des masurischen Dialekts von den nationalsozialistischen Behörden verboten und geriet in Vergessenheit. Heutzutage gibt es mehrere Organisationen, die den Dialekt wieder fördern.

 

Und was ist mit dem damaligen Ostpreußen passiert? Nach 1945 wurde es auf drei Länder aufgeteilt: Der Norden gehört zu Litauen, die Mitte ist die russische Enklave Kaliningrad und der Süden, der größte Teil, fiel an Polen.

 

Bedeutende Städte und ihre Einwohner

Olsztyn (Allenstein) ist die Hauptstadt von Ermland-Masuren und blickt auf eine über 650 Jahre alte Geschichte zurück. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind das gotische Schloss Allensteig, die Hl. Jacobus Basilika oder das Hohe Tor, eines von ehemals drei Stadttoren. Wollen Sie tiefer in das Land der gotischen Schlösser und Burgen eintauchen, klicken Sie hier und lesen Sie mehr über Schloss Olsztyn (Allensteig) sowie über Schloss Nidzica (Neidenburg) oder Schloss Lidzbark Warmiński (Heilsberg).

 

Ostróda (Osterode) bildet das Zentrum des westmasurischen Seengebiets und ist von rund 15 kleineren und größeren Seen umgeben.

Eine Besonderheit ist der im 19. Jahrhundert erbaute Oberlandkanal zwischen Ostróda und Elbląg (Elbing). Er gilt mit seinen rund 80 Kilometern als technisches Meisterwerk. Als Alleinstellungs-merkmal gelten fünf sogenannte „Rollberge“, auf denen die Schiffe einen Höhenunterschied von knapp 100 Metern ausgleichen.

Wie kann man sich das vorstellen? Ein Schiff im Trockenen? Die Boote und Schiffe fahren auf eine dafür eigens erbaute Konstruktion und rollen auf Gleisen über eine mit Gras bewachsene Böschung zum nächsten See. Es ist quasi eine auf der Welt einmalige Schiffseisenbahn. Der Antrieb funktioniert mit einer Standseilbahn, die von Wasserrädern angetrieben wird.

 

Frombork (Frauenburg) liegt bereits an der Küste und war neben Olsztyn Lebensmittelpunkt des Universalgelehrten Nikolaus Kopernikus. Auf dem Wzgórze Katedralne (Domhügel) war er Domherr und verfasste sein bahnbrechendes Werk über den Lauf der Himmelskörper, „De revolutionibus orbium coelestium“.

Im Kopernikus Museum, einem aus dem 15. Jahrhundert stammenden barocken Bischofspalast, erfahren Sie viele interessante Fakten über den Wissenschaftler und zu der Stadtgeschichte sowie der Geschichte des Domhügels. Die sterblichen Überreste von Kopernikus sind im Keller der Kathedrale begraben.

 

Siegfried Lenz (1926 – 2014), einer der bedeutendsten Autoren der Nachkriegszeit, wurde im heutigen Ełk (Lyck) geboren. Sein Buch "Deutschstunde" wurde 2019 neu verfilmt. Sehen Sie hier den Trailer.

Sein Buch Heimatmuseum ist als Masuren Epos zu verstehen. Es ist stark autobiografisch geprägt und schildert den Einfluss des Krieges auf das schöne und friedliche Masuren, welches zwischen die Fronten beider Weltkriege geraten ist. Finden Sie hier eine ausführliche Beschreibung dieses Buches.

 

 

Meine persönlichen Eindrücke von der Masurischen Seenplatte

Im Rahmen einer Kajak-Radtour habe ich Ende August viele Eindrücke von der Masurischen Seenplatte gewonnen. Die Anreise nach Warschau ist mit genug Lesestoff im Zug schnell vergangen. Jedes Mal, wenn ich eine Lesepause gemacht und aus dem Fenster geblickt habe, zog eine weite Landschaft, großteils landwirtschaftlich geprägt, an mir vorbei. Diese wurde durch Wälder, Städte, kleine Seen und gelegentlich von dem einen oder anderen Hügel unterbrochen.

Weiter ging es auf einer vierstündigen Busfahrt von Warschau nach Masuren. Je weiter nördlich wir kamen, desto mehr wurde die Gegend von Wald, meist „Kiefern,- und Fichtenwaldplantagen“ bestimmt.  Lt. unserem Tourguide ist Polen in puncto Holzverarbeitung Nr. Eins in Europa. 

 

In Krutyń, einem kleinen Dorf in Masuren mit gefühlt drei Mal so vielen Kajaks wie Einwohnern angekommen, empfing uns als allererstes ein Prachtexemplar eines Storches. Die meisten seiner Artgenossen sind bereits gen Süden aufgebrochen. Polnische Störche fliegen über den Balkan, in die Türkei, über den Irak und Iran nach Ägypten, wo sie dem Nil südwärts folgen und nach drei Monaten und 10.000 Flugkilometern Südafrika erreichen.

 

Die folgenden Tage verbrachten wir mit Paddeln an der wunderschönen Krutyńia. Der Fluss gilt als einer der schönsten und beliebtesten Kajakwanderwege in Polen.

Wir sind die Krutyńia in drei wunderschönen Tagen vom Mokre See bis Iznota, am nahe gelegenen Bełdany See entlang gepaddelt.

Die zurückgelegte Strecke lag im Mazur Landschaftspark (Mazurski Park Krajobrazowy).

 

Unterwegs sahen wir wunderschöne, in der Sonne glitzernde Unterwasserpflanzen, umgestürzte Bäume, traumhafte Wasseroberflächenspiegelungen und den einen oder anderen Wasservogel.

 

Mal war die Krutyńia rechts und links von Wäldern gesäumt, mal begleitete uns Schilf und eine landwirtschaftlich geprägte Umgebung. Der Fluss wurde durch einige Seen, einer schöner als der andere, unterbrochen.

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Am ersten und dritten Tag war das Paddeln Entschleunigung pur! Ein Gefühl von Freiheit, wenn einem ein ganzer See oder eine scheinbar unberührte Naturlandschaft zu Füssen liegt. Ich persönlich fühle mich in solchen Momenten klein und habe große Ehrfurcht vor Mutter Natur.

 

Die Strecke des zweiten Tages, von Krutyn nach Utka, war stark frequentiert. Ob es an den Einkehrmöglichkeiten am Ufer lag? An diesem Tag fühlte ich mich manchmal wie auf einem „Paddel-Highway“.

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Von den vielen Erlebnissen zu Wasser erfüllt, radelten wir in die Stadt Pisz (Johannesburg), wo weitere Erkundungen mit dem Rad am Programm standen. Die ca. 20.000 Einwohner große Stadt liegt in der Johannesburger Heide. Eine Heide, die eigentlich keine Heide ist, da sie mit knapp über 1.005 km² eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Polens bildet.

 

Fasziniert war ich von den oft bis zum Horizont reichenden kerzengeraden Straßen, die rechts und links von prächtigen Eichenalleen oder den weniger artenreichen Kiefern,- und Fichtenwäldern gesäumt waren. Um diese Jahreszeit sprossen alle Arten von Pilzen aus dem Boden und Heidekräuter wirkten wie ein blühender Teppich in den Wäldern. Wir fuhren auf Sandpisten, Asphaltstraßen, Feldwegen und Schotterstraßen mit kaum nennenswerten Steigungen durch kleine Dörfer sowie entlang blühender Wiesen und besuchten einen Imker, welcher seine Bienen teilweise 200 km herumkutschieren muss, damit diese Nahrung finden. 

 

Diese Tatsache hat mich zum Grübeln gebracht: Ökologisch wertvolle Uferzonen und Feuchtgebiete werden mit Luxusanwesen, die meist aus englischem Rasen und Thujen-Hecke bestehen, verbaut bzw. aufgeschüttet. Der uneingeschränkte Blick auf die Seen, der den Reiz dieser Landschaft ausmacht, nimmt auf diese Art kontinuierlich ab.

 

Apropos Seen: Der Ausblick auf den größten See Polens, den Śniardwy See (Spirdingsee), mit 114 km² für mich mehr Meer als See, war sehr beeindruckend. Nicht zu vergessen der Łuknajno See (Lucknainer See) mit der angeblich größten europäischen Schwanenkolonie.

Neben den Schwänen leben über 300 verschiedene Vogelarten, allen voran der „Wappenvogel“, der weiße Storch, in diesem Seenparadies.

Säugetiere wie Hirsche, Rehe, Elche, Wildschweine, Fischotter, Luchse, Wölfe, Biber und viele Kleintiere bereichern die Wälder und Flusslandschaften.  

Außerdem gilt die Region als eines der größten Hechtgebiete in Europa.

Kulinarische Highlights während der Reise

Masuren ist mit einer bodenständigen Küche gesegnet. Sowohl im Hotel Habenda in Krutyń, als auch im Hotel Joseph Conrad in Pisz wurden wir, auch vegetarisch, hervorragend verwöhnt. Am liebsten habe ich Piroggen gegessen. Die kleinen Teigtaschen werden nach Belieben befüllt, zusammengedrückt und gekocht.

Die Polen essen Piroggen mit unterschiedlichsten Füllungen wie Topfen, Kartoffeln, Pilzen, Sauerkraut, aber auch mit faschiertem Fleisch oder mit Früchten. Diese Reise wird mir auch als „Suppenurlaub“ in Erinnerung bleiben, da ich mindestens einmal und zu Spitzenzeiten drei Mal am Tag eine köstliche Suppe gegessen habe. Als exotisch und doch bodenständig erinnere ich mich an eine säuerlich schmeckende Sauerampfer-Suppe mit gekochtem Ei.

Historisches Highlight während der Reise

Wir paddelten unter anderem zu einem Philipponen Kloster, malerisch gelegen am Duś See in der Ortschaft Wojnowo (Eckertsdorf). Ein Kloster, direkt am See mit kleinem Sandstrand, umgeben von Wäldern, klingt paradiesisch, es war aber für die dort lebenden Nonnen ein hartes Leben. Die Philipponen oder auch Altgläubige genannt, sind eine religiöse Sekte der russisch-orthodoxen Kirche und waren damals eine Minderheit in Masuren. In Russland, ihrer ursprünglichen Heimat, wurden sie aus Glaubensgründen verfolgt und flüchteten westwärts bzw. nach Sibirien. Mit der Genehmigung des preußischen Königs besiedelten zwischen 1828 und 1832 bald 1.000 Altgläubige die Region. 1847 wurde das Kloster gegründet und rund vierzig Jahre später als reines Frauenkloster weitergeführt. Die letzte Nonne starb 2006.

 

Diese Kleingruppenreise habe ich beim Polen,- und Baltikum Spezialisten Innatoura Reisen gebucht.

Die Inhaberin Corinna Richter hat sich auf dieses schöne Fleckchen Erde spezialisiert und bietet geführte und individuelle Radreisen, Kanu-, Wander-, Natur- & Aktivreisen an. Auch für Familien ist sie die richtige Ansprechperson. Ungewöhnliche Unterkünfte wie z.B. eine Nächtigung im Zirkuswagen im Bialowieza-Urwald werden ebenfalls angeboten.

 

Meine Unterkunftstipps mit historischem Flair:

Im Gasthof Bocianowo, unweit des Dorfes Stręgiel mit dem gleichnamigen See nächtigen Sie in einem über 100 Jahre alten Landhaus. Genießen Sie eine bio-makrobiotische Kost, welche nach den Regeln der Fünf-Elemente-Küche zubereitet wird, mit Zutaten aus dem eigenen Garten. Entschleunigen Sie beim Treiben der vielen Alpakas. Besuchen Sie historische Plätze wie Hitlers Hauptquartier mit dem Tarnnamen „Wolfsschanze“ oder Mamerki (Mauerwald), wo viele intakte Bunker an die traurige Vergangenheit des Zweiten Weltkrieges erinnern. 

 

Der Jägerhof in Gałkowo ist im Zweiten Weltkrieg Opfer der Zerstörung geworden. Im Jahr 2004 wurden die Reste des Gebäudes abgetragen und an anderer Stelle in Gałkowo originalgetreu wieder aufgebaut. Er beinhaltet ein Restaurant und im Obergeschoss den Salon Marion Hedda Ilse Gräfin Dönhoff (1909 – 2002). Ein ganzes Stockwerk ist der ehemaligen Chefredakteurin und Mitherausgeberin der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ gewidmet. Anhand von Büchern, Bildern und Tondokumenten wird an Marion Gräfin Dönhoff und ihr Engagement für eine Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen erinnert.

Nächtigen Sie in einem der gemütlich eingerichteten Gästezimmer oder Appartements. Zur Auswahl steht das Haupthaus, ein Fachwerkhaus (ehemalige Scheune) oder ein Holzhaus (der Schuppen).

Einen Steinwurf von Gałkowo entfernt liegt Kadzidłowo. Danuta und Krzysztof Worobiec gründeten auf einem 1 ha großen Grundstück ein Heimatmuseum, bestehend aus acht Häusern.

Die Holzhäuser wurden aus den umliegenden Gemeinden abgetragen und wieder neu aufgebaut.

 

Seit 2004 ist das Museum in die Liste der

Kulturdenkmäler eingetragen. Sehenswert ist das 200-Jahre alte Gebäude „Masurisches Laubenhaus“ mit Küche, Schlafzimmer, Stube, einer Schule und weiteren Räumen.

 

Die anderen Häuser stehen als Gästezimmer mit Möbeln von anno dazumal Gästen zur Verfügung. Eine „russische banja“ – ein traditionelles Dampfbad sowie das Restaurant „Oberża pod Psem“ mit einer Slow Food Küche sorgen dafür, dass Sie sich rundum wohlfühlen.  Gekocht werden traditionelle Gerichte mit Bio-Produkten direkt aus dem Garten und umliegenden Bauernhöfen.

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Wissenswertes über den Eigentümer Krzysztof Worobiec

Ich habe von Krzysztof, im Rahmen einer Führung in seinem Heimatmuseum, viel über das damals harte Leben in Masuren erfahren. Geboren wurde Krzysztof in Świebodzin (Schwiebus, ca. 90 km von der deutschen Grenze entfernt). Er studierte in Wrocław und später im damaligen West-Berlin. Nach dem Fall der Berliner Mauer kam er im Urlaub das erste Mal mit dem Land der tausend Seen in Berührung. 1992 erwarb er einen Bauernhof und seit 1999 lebt er ganzjährig in Kadzidłów.

 

Zusammen mit seiner Frau Danuta gründete er 2004 den Verein Sadyba Mazury und ist seitdem deren Präsident. Der Verein setzt sich aktiv für den Erhalt der Natur,- und Kulturlandschaft in Masuren und Ermland ein.  

 

Konkret setzt er sich u.a. gegen

                                                                                                                   

  • den Ausbau des masurischen Straßennetzes für den internationalen Transit und

  • die Baumfällung der wunderschönen, für Radler*innen sehr reizvollen Alleen ein.

 

Bewusstsein zu schaffen, lohnt sich! Das Projekt gegen den Ausbau der vierspurigen Schnellstraße ist zu der großen Bürgerinitiative „Ratujmy Mazury“ herangewachsen. Vor allem Menschen, die sich mit sanftem Tourismus beschäftigen, sehen große Gefahr darin, dass beim Bau dieses internationalen Korridors das „Still-Land“ einem „Transitland“ weicht.

 

Auch die im Jahr 2004 gestartete Aktion „Ratujmy Aleje“ (Rettet die Allen) wurde von Schriftstellern, Schauspielern, Sängern und tausenden Privatpersonen unterstützt. Dadurch wurde öffentliches Bewusstsein geweckt, welches letztendlich bedrohten Alleen in ganz Polen zugutekam. 

 

Weitere Ziele, für die sich der Verein stark macht, sind

 

  • die Gründung des Masurischen Nationalparks

  • Denkmalschutz für historische masurische Holzhäuser, Industriebauten, vergessene Friedhöfe

  • die Kultur der Altgläubigen zu dokumentieren und für nachhaltige Generationen erlebbar zu machen.

Gemeinsam mit der Kulturstiftung Borussia und u.a. auch der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus aus Düsseldorf werden im Projekt „Verlorene Dörfer der Johannisburger-Heide“ heute nicht mehr existierende Walddörfer in der Johannisburger Heide dokumentiert.

Inspiriert von dem Buch "Die Jerominkinder" von Ernst Wiechert, welches das Schicksal einer bäuerlichen Familie in Masuren (in Sowirog, am Niedersee) während der beiden Weltkriege schildert, entschloss sich Krzysztof, ein eigenes Projekt auszuarbeiten.

 

Dieses Projekt wurde von Freiwilligen aus Polen, Russland und Deutschland in den Jahren 2009-2011realisiert und von Studenten der Heinrich-Heine-Universität und der Ermländisch-Masurichen Universität in den Jahren 2017-2019 weiterverfolgt.

2021 wurde Krzysztofs zweibändiges Buch „Verlorene Dörfer des Waldes von Piska“ veröffentlicht.

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Foto: Krzysztof Worobiec

Anreise:

Warschau ist ab Wien Hauptbahnhof direkt per Nachtzug oder via Tagesverbindung erreichbar. Von April bis September 2020 gab es die Möglichkeit, auf ausgewählten EC-Verbindungen das eigene Fahrrad mitzunehmen. Nähere Infos dazu hier.

Polen verfügt über ein gut ausgebautes Bahnnetz. Die größeren Städte sind mit dem Intercity oder dem Intercity Plus, einem Pendolino Hochgeschwindigkeitszug, schnell erreichbar.

Schon gewusst? Polens modernster und innovativster Bahnhof steht in der einstigen Textilmetropole Łódź. Nach fünfjähriger Bauzeit wurde der Bahnhof 2017 eröffnet. Er entstand anstelle eines 1870 gebauten Kopfbahnhofs. 

 

Nähere Infos:

Polskie Koleje Państwowe (PKP) – Polnische Staatsbahnen AG: https://www.pkp.pl/en/

und

https://www.intercity.pl/en/

 

Informationen über die Zugverbindungen zwischen den Städten finden Sie unter:
http://www.rozklad.pkp.pl

 

Tourismusamt:

https://www.polen.travel/de-at

und

https://mazury.travel/de/

 

Zu meinen November Reise-Inspirationen geht´s hier entlang.