Ich empfehle Ihnen die folgenden 2-minütigen YouTube-Videos von Sara Dolnicar, Professorin an der University of Queensland. In kurzen Videosequenzen erklärt sie interessante Vorschläge und Zusammenhänge, wie Reisende und Hotels in Zukunft umweltfreundlicher handeln können. 

Die Experimente haben das Wohl der Gäste auf keiner Ebene beeinträchtigt.
Die Urlauber waren genau so glücklich wie davor!

Und die Hotels hatten keinen finanziellen Mehraufwand zu befürchten.

The Low Harm Hedonism Initiative

More fun equals less waste?

To clean or not to clean?

Who doesn't love a free drink?

Reusable cotton or single use paper?

Reducing plate waste.

Carbon emission levels on food menus.

Designing sustainable tourism.

Ein paar Beispiele:

1) Reduziert sich bei einem Frühstücksbuffet die Größe der Teller um 3 cm, spart das Hotel 20 % an

Lebensmittelverschwendung ein.

 

2) Werden die Zimmer nicht täglich gereinigt, die Handtücher nicht täglich gewechselt, spart sich das Hotel 1,5 kWh an Strom, 100 ml Chemikalien und 35 l Wasser.

Mit dem Argument, dass das Hotel nicht auf Kosten der Gäste Geld spare, wurde ein Getränkevoucher bei nicht täglicher Zimmerreinigung angeboten.

Die tägliche Zimmerreinigung ging um 42 Prozent zurück.

 

3) Es wurden Baumwollservietten gegen recycelte Papierservietten ausgetauscht. Die Gäste fanden eine Erklärung auf jedem Tisch mit dem Hinweis, jederzeit die Papierserviette gegen eine Stoffserviette austauschen zu können. Der Baumwollserviettenverbrauch ging um 95% zurück.

Summieren wir jetzt diese kleinen Beträge mal 1,8 Milliarden Reisende zzgl. der Inlandsreisenden, sind das gigantische Summen an Ersparnis. Ein letztes Beispiel, um diese Summe zu unterstreichen. Verzichtet nur 1 Prozent der Reisenden auf die tägliche Zimmerreinigung, wird so viel Wasser gespart, dass 5 Millionen Menschen für einen Tag genug Wasser zum Trinken und Kochen haben.

Nachfolgend finden Sie die gesamte Studie in einem fast 20-minütigen YouTube-Video.