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Vorarlberg - Das Land vor dem Arlberg

Das westlichste Bundesland (da, wo die Ostalpen auf die Westalpen treffen) mit der Festspielstadt Bregenz als Hauptstadt ist klein, aber oho!!

So gelangen Sie mit dem Auto in nur 1,5 Std. von Bregenz (427 Meter Seehöhe) ins Hochgebirge der Silvretta mit ihren vergletscherten Dreitausendern.

Zwei Drittel des Landes, Lebensraum von 397.094 Einwohnern (Stand 1/05/2020), liegen über 1.000 Meter!

Der Bodensee, der Rhein, unzählige Alpentäler und Almen, Gletscher, der Bregenzerwald und ein Tal, welches nur über Deutschland aus erreichbar ist, fallen mir spontan zu Vorarlberg ein.  

Neu für mich ist, dass durch Vorarlberg die europäische Zentralwasserscheide verläuft. Sie trennt die Flüsse, die Richtung Nordsee fließen, von denen, die Richtung Schwarzes Meer fließen. 

 

Nette Menschen, welche die Jahrhunderte alten Kulturlandschaften pflegen und viele Bräuche hegen, der Klang des Dialekts, der je nach Tal sprachliche Eigenheiten und Färbungen aufweist, und das gute Essen allein sind eine Reise wert!

 

Bregenz und der Bodensee

Nach Dornbirn (48.000 Einwohner) und Feldkirch (35.500 Einwohner) ist die Hauptstadt mit

ihren rund 29.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Bundeslandes.

 

Wie so viele Siedlungen am Bodensee geht auch Bregenz auf eine römische Siedlung zurück.

 

Historische Bauten, der Martinsturm als Wahrzeichen mit wunderschöner Rundumsicht sowie moderne Architektur sind einige Facetten von Bregenz.

So ragt zum Beispiel das Kunsthaus Bregenz markant aus der Silhouette der Stadtfront hervor. Das Zentrum für moderne Kunst wurde vom Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor zwischen 1990 und 1997 erbaut.

Nur wenige Minuten vom quirligen Treiben am See und der Einkaufsmeile befindet sich die historische Oberstadt. Schon von weitem sieht man die alten Befestigungsmauern mit dem Stadttor, dem Martinsturm und den denkmalgeschützten Häusern. Ein besonderes Schmuckstück ist das Alte Rathaus (1662), der größte Fachwerkbau der Stadt.

Der Pfänder, der Hausberg der Stadt, ist bequem mit der Pfänderbahn erreichbar. Traumhaft schön ist der Blick auf den Bodensee auf der einen Seite, den Bregenzerwald auf der anderen Seite und die schneebedeckten Berge in der Schweiz.

 

Mein Tipp für Familien:

Ich persönlich habe die Stadt mithilfe der Bregenzer Kinderrallye, einer Schnitzeljagd, erkundet.

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Der Bodensee hat eine ausgezeichnete Wasserqualität und wird im Sommer bis zu 26 Grad warm. Außerdem hat er natürliche Wasserspiegelschwankungen, die je nach Jahreszeit mehrere Meter variieren.

 

Die tiefste Stelle des Sees ist 254 Meter tief. Kontinuierlich überwacht die internationale Gewässerschutzkommission Bodensee (IGKB) den See. Aufgrund dieser Tatsache zählt er zu den am besten untersuchten Seen Europas. Kein Wunder, beziehen doch rund fünf Millionen Menschen in Deutschland, der Schweiz und Österreich ihr Trinkwasser daraus. Am Beispiel des Seesaiblings (dessen Bestände kontinuierlich anstiegen) sind die Erfolge des Gewässerschutzes ebenfalls erkennbar. Dieser Fisch fühlt sich nur in kalten sauberen Alpenseen mit hohem Sauerstoffgehalt wohl.

Die hohe Wasserqualität war nicht immer gewährleistet: Kam es in den 1960er und 70er-Jahren aufgrund eines hohen Phosphorgehaltes zu Algenblüten, die den See grün färbten, ist der Phosphorwert heutzutage sehr gering. Seit damals wurden rund vier Milliarden Euro in die Abwasserreinigung rund um den See investiert.

(Quelle: Der Bodensee, Wissenswertes, Zahlen und Fakten)

 

Nachhaltige Bemühungen in der Region Bodensee

Im Frühsommer 2022 wird das erste E-Schiff der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) im Einsatz sein. Der Auftrag wurde an eine Werft in Stralsund vergeben. „Der Bodensee soll Modellregion für eine klimaneutrale Zukunft der Binnen-Fahrgastschifffahrt werden,“ so Christoph Witte, technischer Leiter und Mitglied der Geschäftsführung der BSB. Vorgesehen ist der Einsatz des E-Schiffs im Überlinger See, im Dreiecksverkehr zwischen Uhldingen, der Insel Mainau und Meersburg.

Die privat geführte und unabhängige Plattform bioBodensee führt ein umfangreiches Verzeichnis von Restaurants, Unterkünften, Bioläden, Produzenten aller Art etc. des gesamten Bodenseeraums.

In Bregenz wird zum Beispiel der Naturkostladen Keimling gelistet. Zentral gelegen ist er der älteste Bioladen in ganz Vorarlberg. Er wird von Daniela und Lambert Neumayr in zweiter Generation mit viel Engagement für hochwertige Lebensmittel aus biologischem Anbau und ökologische Produkte des täglichen Bedarfs geführt.

 

Nachhaltige Bemühungen von Bregenz:

Um die Innenstadt zu beruhigen, wird zurzeit über eine Ausweitung der Fußgängerzone und die Schaffung von Begegnungszonen diskutiert.

 

Die Kongresskultur Bregenz ist vor allem für die Bregenzer Festspiele berühmt. Lt. meinem Interview mit Robert S. Salant, Geschäftsführer von Bregenz Tourismus, besuchen jährlich (die Corona Jahre ausgenommen) zwischen 400.000 und 480.000 Menschen die Kongresskultur. Die Hälfte davon entfällt auf die Bregenzer Festspiele. Die Kongresskultur selbst ist seit vielen Jahren als Green Meetings und Events zertifiziert und gilt als Vorreiter im Dreiländereck Österreich, Schweiz und Deutschland.

 

Die Mehrheit der Kongressreisenden reist mit dem Auto an. Von österreichischer Seite gibt es eine optimale öffentliche Verkehrsanbindung nach Bregenz. Komplizierter wird es zwischen Bregenz und St. Gallen bzw. Lindau.

Die geplante Bodensee-S-Bahn, S 7, ist nach jahrelangen Verhandlungen zwischen den Ländern Realität. „Mit der von Thurbo und ÖBB betriebenen S7 können ab dem 12. Dezember 2021 die Fahrgäste von Romanshorn über Arbon, Rorschach, St. Margrethen, Bregenz bis nach Lindau fahren“, so habe ich es aus einem Artikel von Vorarlberg Online entnommen.

 

Nähere Informationen für Ihre Reiseplanung rund um den Bodensee finden Sie auf S-Bahn Bodensee: Grenzenlose Mobilität mit Bahn, Bus und Schiff

Last but not least sind Die Klar! Klimawandelanpassungsregionen in Vorarlberg mit derzeit fünf Projekten aktiv. Die Regionen Walgau, Biospährenpark Großes Walsertal, Vorderland-Feldkirch, Vorderland-Egg und die „Modellregion Plan B im Klimawandel“ rund um Bregenz werden dabei unterstützt, wie sie sich frühzeitig mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen auf die Herausforderungen des Klimawandels einstellen.

Anreise:

Bregenz ist bequem direkt per Railjet mit Wien verbunden.

 

Tourismusamt:

https://visitbregenz.com/

Das Rheindelta

Das Naturschutzgebiet Rheindelta ist ein Natura 2000-Gebiet und das größte Feuchtbiotop-Schutzgebiet am Bodensee. Es reicht von der Mündung des alten Rheins über die Mündung des neuen Rheins bis zur Dornbirner Ach in Hard. Rund 2.000 Hektar Flachwasser, Schilfröhricht, Feuchtwiesen und Auwälder sind geschützt.

Das Feuchtgebiet ist ein bedeutendes Brut- und Rastgebiet für Vögel.

 

Rund 330 Vogelarten, 160 Wildbienenarten und 600 Pflanzenarten leben in diesem kleinen Dschungel am Bodensee.

2006 wurden nach über 300 Jahren erstmals wieder Biberspuren am Alten Rhein entdeckt. Inzwischen fühlt sich der Biber hier wieder pudelwohl und hat sich weiter ausgebreitet.

Durchschnittlich schwemmt der Rhein etwa 2,5 Mio. m³ Feinsedimente pro Jahr in den Bodensee, in Hochwasserjahren auch mehr. Dadurch entwickeln sich jährlich etwa zwei bis drei Hektar neue Landflächen. Im 20. Jahrhundert sind über 2 km² neue Landflächen entstanden. Seit den 1970er Jahren werden aber die Rheindämme seewärts vorgestreckt, um die Sedimentmassen in tiefere Bereiche zu leiten und die Verlandung im Uferbereich zu stoppen. Traurig, aber wahr: Eines Tages wird der Bodensee vollständig verlanden (Quelle: Naturschutzgebiet Rheindelta).

 

Baden Sie im Strandbad oder den naturbelassenen Stränden. Aber Achtung! Je nach Jahreszeit sind manche Buchten gesperrt, damit Vögel beim Brüten nicht gestört werden.

 

Der beste Weg, dieses Naturschutzgebiet zu erkunden, ist per Fahrrad. Die Rheindelta Runde führt quer durch das Delta. In Fußach lohnt sich ein Besuch des Rheindeltahauses, dem Informationszentrum des Naturschutzgebiets. Der bekannte Bodenseeradweg, ein über 250 km langer Fahrradweg rund um den See, verläuft ebenfalls durch das Delta.

 

Bregenzerwald

Die Region Bregenzerwald umfasst das Einzugsgebiet der Bregenzer Ach(e) von Bregenz und reicht bis an den Hochtannbergpass, einen Gebirgspass, der die Allgäuer Alpen vom Lechquellengebirge trennt.

Naturnahe Mischwälder, Berge über 2.000 Meter Seehöhe, Flach- und Hochmoore wie z.B. in Krumbach und unzählige Almen prägen diese Kulturlandschaft. Der Naturpark Nagelfluhkette, ein Großschutzgebiet (410 km²) welches zwischen Allgäu und Bregenzerwald liegt, lädt Sie auf unterschiedlichsten Naturparkwanderungen ein, diese Gegend zu erkunden.

Käseliebhaber aufgepasst:

Im Bregenzerwald haben sich 1998 rund 180

Mitglieder zur „KäseStraße Bregenzerwald“,

einem gemeinnützigen Verein zur Förderung der

Bregenzerwälder Käsekultur zusammengeschlossen.

 

Entstanden ist ein Netzwerk von Erzeugern und

Vermarktern mit den Zielen Erhaltung und Förderung

der regionalen Wertschöpfung und ihrer Betriebe sowie

Profilierung des Bregenzerwaldes als Käseregion.

So hat der Durchschnittsbauer im Bregenzerwald neun Stück Großvieh, 8 ha Hofweiden und viel Wald (Quelle: Käsestraße). 

 

Bewirtschaftet werden die Höfe in der Dreistufenwirtschaft.

Darunter versteht man, dass die Familien im Spätfrühling mit

ihrem Vieh auf das Vorsäß, eine niedrig gelegene Alm, ziehen

und etwa Anfang Juli auf die Alpe. Mitte September kehren

alle mit einem feierlichen Abtrieb zurück auf den Hof.

Im Winter werden die Tiere mit Heu gefüttert, welches auf

den Talwiesen gewachsen ist.

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Copyright Fotos: Verein KäseStraße Josef Schwärzler Alpe und Ludwig Berchthold

 

Der Bregenzerwald ist die größte zusammenhängende silofreie EU-Region.

Die UNESCO hat diese Bewirtschaftungsform 2010 zum immateriellen Weltkulturerbe aufgenommen.

Ein umfangreiches Sortiment von Bauernkäse, Wanderkäse, Bergkäse, Hofkäse, Wiesenkäse von mild bis würzig, von Weichkäse bis Schnittkäse, kann im Onlineshop bestellt werden.

Eine Liste der Bauernhöfe, die eine Ab-Hof Verkostung durchführen finden Sie hier. Besuchen Sie die Genusswelt Bregenzerwälder Käsekeller in Lingenau. Sie ist das größte Reife- und Pflegezentrum für Bergkäse und Alpkäse in Europa.

Wandern Sie zu einer der 90 Sennalpen und blicken Sie hinter die Kulissen. Zur Auflistung geht´s hier entlang. Die einzelnen Sennalpen inkl. Wanderroute und der jeweiligen Gehzeit sind in dieser Broschüre ausführlich beschrieben.

 

Mein Reisetipp:

Wandern Sie mit der Alpinschule Innsbruck individuell durch den Bregenzerwald von Unterkunft zu Unterkunft, probieren Sie den köstlichen Bregenzerwälder Käse, genießen Sie fantastische Aussichten auf die Berge und besteigen Sie den Diedamskopf. 

 

Meine Unterkunftstipps:

Übernachten Sie in einem der Bio-Bauernhofbetriebe, oder im Bio-Hotel Schwanen in Bizau.  

 

Bio-Hotel Schwanen:

Ist ein biozertifiziertes und klimaneutrales Hotel in Bizau. Die Zimmer sind nach dem Motto „Reduce to the Maximum“ eingerichtet. Ein Eichenparkett, Wände aus gebürsteter Weißtanne, ein Bett und Lattenrost aus Zirbenholz von Handwerkern der umliegenden Gemeinden gezimmert, bzw. verlegt, finden sich in den Zimmern.

Ein rund 180 m² großer Gemüsegarten beliefert die Küche mit Mangold, Pak Choi, Radieschen, Stangenbohnen, Honigmelonen, Rucola, Gurken und vielem mehr. Lieferant*innen werden transparent auf der Website gelistet.

Mit den hauseigenen E-Bikes erkunden Sie die Landschaft des Bregenzerwaldes.

 

Tourismusamt:

https://www.bregenzerwald.at/

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Mein Weitwandertipp: Der Lechweg

 

Ein bekannter Weitwanderweg ist der als „Leading Quality Trail – Best of Europe“ zertifizierte Lechweg. In sportlichen sieben, acht oder entspannten zehn Tagen wandern Sie entlang des Lechs, einem hellblau-türkis bis jadegrünen Wildfluss, der vom Arlberggebiet über die Naturparkregionen Lechtal und Reutte bis nach Füssen im Allgäu führt.

 

Von der Quelle am malerischen Formarinsee auf 1.793 Meter bis zum 12 Meter hohen Lechfall in Füssen auf 800 Meter legen Sie stolze 125 km zurück.

 

Der Lech prägt nicht nur Landschaften, sondern auch Einwohner, welche hochwertige Lechweg-Produkte kreieren. Genießen Sie ein kühles „Lechweg Bier“ oder jausnen Sie eine „Lechweg Chämmiwürza (eine Kaminwurzen aus verschiedenen Kräutern und Beeren). Als duftende Erinnerung an eine schöne Wanderung bietet sich die „Lechweg Naturseife“ an.  

Das Life Lech Projekt (2016-2021) wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, die natürliche Dynamik des Flusses und seiner angrenzenden Auwälder samt Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten.

Große Schotterbänke und Auwälder zeichnen die Ufer des Lechs aus. Verzweigte Flussläufe und ein breites Flussbett, an einigen Stellen über 100 Meter, sind charakteristisch.

An 12 Flussrevitalisierungsstrecken sollen insgesamt ca. 10 km ungesicherte Flussufer entstehen. 4,3 ha Waldflächen werden in einen dynamisch geprägten Flusslebensraum mit Kiesbänken umgewandelt. Zu einer Auflistung weiterer Maßnahmen gehts hier entlang.

 

Anreise:

Die Fernpassstraße B179 zählt lt. ÖAMTC zu den staureichsten Straßen in Österreich. Mit dem Projekt „Lechweg nachhaltig mobil“ möchte der Verein Lechweg potenzielle Gäste sensibilisieren, dass die Anreise mit Bus und Bahn als lohnende Alternative zum eigenen PKW gesehen und genutzt wird. Alle Ausgangspunkte des Lechwegs sowie die einzelnen Orte untereinander sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ein eigener Wanderbus verbindet im Sommer Lech am Arlberg mit dem Formarinsee. Ein eigenes Shuttle Service bringt Gäste auf Wunsch vom Bahnhof oder Parkplatz direkt zum jeweiligen Gastgeber. Zu den einzelnen Busverbindungen klicken Sie bitte hier.

 

Der Lechweg ist als Pauschalreise bei vielen Reiseveranstaltern buchbar. Ein Klick trennt Sie von der Auflistung.

 

UNESCO Biosphärenpark Großes Walsertal

„Die Natur nutzen, ohne ihr zu schaden", so lautet das Motto des Biosphärenparks Großes Walsertal, welches ein Seitental des Walgaus ist.

 

Es reicht vom tiefsten Punkt mit 700 m hinauf zur Roten Wand mit 2.704 m, der Königin des Tales.

In der Klimabündnisregion mit knapp 10 Dörfern und einer Fläche von 19.200 Hektar sind ca. 180 landwirtschaftliche Betriebe mit einem Bioanteil von ca. 42 Prozent angesiedelt. (Quelle: Biosphärenpark)

Das Tal wurde 2009 mit dem EDEN Award (Projekt der Europäischen Kommission zur Förderung nachhaltiger Tourismusmodelle) ausgezeichnet und ist Mitglied bei den Bergsteigerdörfern: Über 30 Dörfer in Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien und der Schweiz stehen für alpine Ursprünglichkeit abseits der großen Tourismusdestinationen.

2015 wurde das biosphärenpark.haus eröffnet, wo Interessierte mehr über den Park sowie die Herstellung des Walserstolz-Bergkäses erfahren.

Schon gewusst? Die Vorfahren der Walser sind im 14. Jahrhundert aus dem Wallis in der Schweiz eingewandert. Sie haben sich ausschließlich in noch unbesiedelten Gebieten niedergelassen, rodeten die Wälder und verteilten ihre Höfe über die steilen Hänge der Täler.

 

Aktivitäten im Walsertal

 

Wandern

Eine einfache Talwanderung durch die Kultur- und Naturlandschaft des Großen Walsertals ist der Walserweg E 12. Der kulturhistorische Weitwanderweg führt in 25 Etappen in die Geschichte und Gegenwart der Vorarlberger Walser. Er startet in Damüls und endet in Blons.

Der Walderlebnispfad in Marul ist ein lohnendes Ziel, vor allem für Familien, wo eine 300 Jahre alte Ulme, eine Hängebrücke, eine Blockhütte zum Selberbauen und zahlreiche Infotafeln auf Sie warten.

An den Wiesen des Biosphärenparks gedeihen vielfältige Magerwiesen mit einer unendlichen Fülle an Kräutern und Pflanzen. Eine Wanderung, die alle Sinne beansprucht, ist eine Kräuterwanderung. Wie heißen die Kräuter, an denen man meist achtlos vorbeigeht, wie schmecken sie, zu welchen Speisen passen Dost, Thymian und Brennnessel und gegen welches Wehwehchen setze ich den Frauenmantel ein? 

Von Juni bis August werden jeden zweiten Donnerstag Kräuterwanderungen der Kräuterfrauen angeboten. Am Blumenwanderlehrpfad in Faschina bestaunen Sie hingegen 150 Pflanzenarten.

Fachkundig geführte Touren am Lehrpfad gibt es in den Sommermonaten mit Botaniker Günther Bischof aus Damüls.

Entspannen

Der Seewaldsee im Gemeindegebiet Fontanella lädt dank der geringen Wasserzufuhr mit angenehmen Temperaturen auf einer Höhenlage von 1.200 Meter zum Baden und Entspannen ein.

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Copyright: Copyright: Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH

 

Klettern

Der Klettergarten an der 100 Meter hohen Wandfluh bietet sich in 15 Routen mit einem Schwierigkeitsgrad von 4 bis 8+ zum Klettern an.

 

Radfahren

Das Tal wartet mit vielfältigen Mountainbike-Touren, die alles nur nicht flach sind, auf. Das Tourismusamt hat Ihnen hier einige Tourenvorschläge gemacht.

 

Mein Unterkunftstipp:

Die Propstei St. Gerold, für Einheimische „das Kloster“, ist ein tausendjähriger Ort der Ruhe und Kraft, der Einkehr und Begegnung. Gelegen am Sonnenhang des Großen Walsertals entstand sie in verschiedenen Bauetappen von der Romanik bis in die Gegenwart und beherbergt etliche zeitgenössische Originalkunstwerke.

Die Propstei besteht aus Hauptgebäude, Klostergarten, Friedhof, Gedenkstätte, Kirche, Kapelle, Weinkeller, Bibliothek sowie einem Therapiestall mit Pferden und einer Bio-Landwirtschaft mit 38 ha Wiese und 50 ha Wald. Erholen Sie sich im Hallenbad, dem weitläufigen Waldpark mit vierzehn Teichen und einem Labyrinth.

Die Zimmer für insgesamt bis zu 85 Personen sind historisch gediegen oder modern und klassisch.

Verwöhnt werden Sie mit einer vielseitigen Küche mit Produkten aus dem Klostergarten, der hauseigenen Landwirtschaft und aus der Region.

Zurzeit wird das Haupthaus saniert. Lt. telefonischer Auskunft ist nicht mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

Anreise:

Nutzen Sie für die letzten Kilometer von und zum Bahnhof ein Bahnhofshuttle. Die mehr als 20 Partnerbetriebe des Biosphärenparks Großes Walsertal holen Sie gerne ab.  

 

Tourismusamt:

https://www.vorarlberg-alpenregion.at/de/walsertal/sommer-im-biosphaerenpark.html

 

Das Steinerne Meer

Unweit des Biosphärenparks Großes Walsertal, des Formarinsees und der Freiburger Hütte liegt das Steinerne Meer, eine alpine Karsthochfläche auf über 2.000 Meter Höhe. Sie finden eine große Anhäufung von Fossilien aus der 200 Millionen Jahre alten maritimen Vergangenheit. Heutzutage hat sich eine vielfältige Pflanzenwelt ihren Weg durch die unzähligen Ritzen und Spalten gebahnt.

 

Deshalb ist beim Wandern besondere Vorsicht geboten, um sich nicht den Fuß in den Ritzen zu verstauchen.

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Nenzinger Himmel

Dieser Himmel auf Erden liegt 1.366 Meter über dem Meeresspiegel im Dreiländereck Vorarlberg, Schweiz und Liechtenstein. Etwa 180 Hütten, eine kleine Kapelle, ein Himmelwirt (bei dem ich persönlich schon genächtigt habe) und ein Mini-Laden finden sich im Himmel.

Wandern Sie zum Stübawasserfall, Mengbachfall, Hirschsee oder zum großen Felsentor.

Die Pfälzerhütte (in Lichtenstein) ist in 5 Std. erreichbar. Von dort ist der Naafkopf, ein Gipfel, den sich Österreich, Lichtenstein und die Schweiz teilen, nicht mehr weit.

Die Schesaplanerhütte in der Schweiz, sowie die Mannheimerhütte und Oberzalimhütte (Vorarlberg) sind weitere lohnenswerte Wanderziele.

 

Anreise:

Der Weg führt von Nenzing durchs Gamperdonatal. Die 16 km lange Zufahrt in den autofreien Naturpark ist nur für Berechtigte oder mit einem Bus-Shuttle von Lisi und Friedl oder dem Nenzinger Himmelbus möglich.

 

Tourismusamt:

https://www.nenzing-gurtis.at/nenzinger-himmel

 

Das Brandnertal

In Bürs bei Bludenz zweigt das Brandnertal ab. Im Winter ist es ein beliebtes Skigebiet im Sommer schätzen Wanderer, Bergläufer und Mountainbiker das über 10 km lange Tal. Der Talschluss ist der Lünersee am Fuße des Schesaplana-Massiv im Rätikon.

 

Mein Tipp:

Auf über 1.000 Meter Seehöhe mit wunderschönem fünf Täler Blick befindet sich Husky Toni, ein Huskycamp von Anton Kuttner. Im Winter werden u.a. Huskyworkshops, Schneeschuhwanderungen mit Huskies oder eine Schlittenhundefahrschule angeboten. Im Sommer stehen Wanderungen mit den Vierbeinern am Programm.

2014 hat Anton den Verein "Husky Toni´s Kindertraum" gegründet. Familien, die aufgrund einer schweren Krankheit aus der Bahn geworfen werden, haben die Möglichkeit einen Tag lang kostenlos mit den Hunden zu knuddeln, mit ihnen zu wandern oder im Huskygespann über die herrliche Landschaft der Tschengla zu brausen. Ziel ist es, den dunklen Schatten des Alltags für einen Tag zu vergessen und ein paar unbeschwerte Stunden zu verbringen.

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Copyright: Copyright: Masura Cabins / Mike Marte

Mein Nächtigungstipp:

In den drei Masura Cabins, von regionalen Handwerkern erbauten Holz-Chalets, erwartet Sie eine uneingeschränkte Sicht ins Brandnertal und ins Walgau. Sie sind gemütliche Nester auf 45 m² Wohnfläche, ausgelegt für 2 bis 4 Personen mit großem Balkon, Panoramafenster, einem Wohnraum, zwei Schlafzimmern, einer Küchenzeile sowie einem Badezimmer.

300 Meter von den Cabins entfernt beziehen Gäste via Selbstbedienungs-Kühlschrank Bio-Produkte wie Käse, Eier, Wurst, Speck und andere Leckereien von lokalen Bauern.

Die nächste Bushaltestelle ist in nur 5 Min. zu Fuß erreichbar. Von dort bringt Sie der Bus Nr. 81 kostenlos dank Gästekarte, die Sie bereits vor Anreise erhalten, Richtung Brand.

Tourismusamt:

https://www.vorarlberg-alpenregion.at/de/brandnertal/erlebnisse-im-sommer.html

 

Das Montafon

Geographisch wird das Montafon als ein 39 Kilometer langes Tal beginnend bei der Bielerhöhe bis Bludenz bezeichnet. Die Bielerhöhe, ein 2.037 Meter hoher Pass auf der Silvretta Hochalpenstraße verbindet das Vorarlberger Montafon mit dem Tiroler Paznaun. Bludenz ist mit über 13.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt in Vorarlberg.

Begrenzt wird die alpinste Region Vorarlbergs durch die Gebirgsketten Rätikon, Verwall und Silvretta, die vom 3.312 Meter hohen Piz Buin, dem höchsten Berg in Vorarlberg gekrönt wird. Im Tal bahnt sich die 72 km lange Ill einen Weg durch die malerische Landschaft des Montafons. 

 

Mit Urlaubsorten wie dem Bartholomäberg, Gargellen (der höchstgelegene Ort im Montafon), Gaschurn-Partenen, Schruns-Tschagguns, Silbertal, St. Anton im Montafon, St. Gallenkrich-Gortipohl und Vandans finden Sie zwischen den hohen Gipfeln unterschiedlichste Tourismusorte.

Mit einer entsprechend gleichen Anzahl an Gästebetten und Einheimischen ist das Verhältnis zwischen Urlaubern und Einheimischen ein sehr ausgewogenes.

 

Gutes und hochwertiges Essen ist der Hochgenuss einer jeden Reise. Der Verein „bewusstmontafon“ steht für die Zusammenarbeit von Landwirten, der Gastronomie und dem Handel im gesamten Montafon. Das Vereinsziel ist die Absatzsituation für die landwirtschaftlichen Betriebe und regionalen Produzenten im Montafon durch entsprechende Maßnahmen zu verbessern und durch Bewusstseinsbildung und Vernetzung regionale, traditionelle und innovative Produkte und Angebote zu fördern.

Am sogenannten Marktplatz sehen Sie, welche Produkte Sie wo kaufen können. Holen Sie sich einen kulinarischen Genuss, wie den „Sura Kees“, dessen Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, aus dem Montafon nach Hause. Der online-Shop Alp Lädili beliefert das In- und Ausland mit regionalen Produkten aus dem Montafon.

Das Montafon im Frühling erkunden

Die Winter im Montafon ziehen sich weit bis in den Frühling hinein. Einer der ältesten Bräuche ist das Funkenabbrennen. Der Funkensonntag, ist der erste Sonntag nach Aschermittwoch, oder „Küachlisonntag“ wie er in Vorarlberg liebevoll genannt wird. 

 

Die Funken sollen die Dämonen des Winters vertreiben. Am Sonntag selbst oder am Abend davor brennen in vielen Orten des Montafons viele bis zu 30 Meter hohe kunstvoll aufgeschichtete Holztürme und eine mit Schießpulver gefüllte Funkenhexe ganz oben auf der Spitze.

 

Der Höhepunkt ist, dass diese

am Ende explodiert.

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Speziell in Gortipohl wird am Funkensonntag zusätzlich der ursprünglich heidnische Brauch des Scheibenschlagens praktiziert. Seit 2016 ist das Scheibenschlagen „Immaterielles Kulturerbe der UNESCO“. Erfahren Sie hier mehr über diesen Brauch, der von Generation zu Generation Jahrhundertelang weitergegeben wurde.

 

Mit allen Sinnen durch den Bergwald spazieren, den Wald riechen, schmecken und   fühlen. All das können Familie, Kinder, Erwachsene in der ersten Waldschule Vorarlbergs, eingebettet auf dem Silbertaler Kristberg erleben.

Auf Sommerfrische im Montafon

Die Urlaubsregion Montafon bietet laut Tourismusinfo mehr als 1.160 Kilometer an Wanderwegen und rund 200 Radtouren an.

 

Aquarellieren Sie mit dem Künstler Roland Haas im Montafon. Im Juli steht der eintägige Workshop Aquarellieren und wandern im Gauertal auf dem Programm, Ende Juli das mehrtägige Seminar Aquarellieren in Gaschurn und in der Silvretta und im September das Aquarelltrekking Deluxe in Gargellen. Beschäftigen Sie sich mit markanten Gebirgszügen und deren Struktur, den reizvollen Maisäß-Hütten und malerischen Bergseen.

Aquarellieren im Freien, in einer malerischen Alpenregion hat einen außergewöhnlichen Reiz.

Kombinieren Sie Ihren Urlaub im Montafon mit dem reichen Kursangebot des Kunstforums Montafon in Schruns.

Nähere Infos:

https://kfm.at/kurse/

 

Das Gauertalhaus, die erste Bio-zertifizierten Schutzhütte in Österreich ist Ausgangspunkt für viele Aktivitäten. Die Möglichkeiten reichen im Sommer von Wandern bis zum Bergsteigen, Klettern, Mountainbiken oder Paragleiten.

Einfach zu erreichen von der Bergstation der Golmbahn ist die Lindauer Hütte. Über 500 Alpenpflanzen können Sie im Botanischen Alpengarten direkt bei der Hütte bestaunen. Für Sportliche ist von der Lindauer Hütte eine Tour zum Drusentor mit Blick in die Schweiz sehr zu empfehlen.

Fans von Ernest Hemingway stärken sich im Madlenerhaus, gelegen beim Silveretta Stausee auf der Bielerhöhe in 1.986 Metern Höhe. Er erwähnte in seinem Roman „Schnee auf dem Kilimandscharo“ diese Berghütte.

Kletterfreudige klettern den Klettersteig Silvrettasee. Der 320 Meter lange und 60 Meter Hoher Steig sorgt für einen Adrenalin-Kick der besonderen Art.

 

Die wahre Größe des Montafons erwandern Sie am besten in den 13 Etappen der Montafoner Hüttenrunde. Die Wandertour erstreckt sich über alle drei Gebirgsgruppen und ist geprägt von üppigen Blumenwiesen, urigen Hütten und atemberaubenden Ausblicken.

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Das Montafon im Herbst erwandern

Die unberührte Landschaft des Verwall ist ein Natura-2000-Vogelschutzgebiet und mit ca. 120 km² das größte Schutzgebiet in Vorarlberg. Wandern Sie zwischen alten und imposanten Lärchen-Zirbenwäldern zu Bergseen, Mooren und ausgedehnten Latschen-, Erlen- und Alpenrosengebüschen.

Mit etwas Glück stoßen Sie auf seltene Vogelarten wie Steinadler, Wanderfalke, Schwarzspecht oder Alpenschneehuhn.

 

Was haben die Gretschalpe (1.943 Meter) und der schottische Whisky gemeinsam?

Zur Herstellung von schottischem Whisky wird Malz vorwiegend über Torffeuern gedarrt. Dieser Vorgang verleiht dem Whisky seinen charakteristischen, „torfigen“ Geschmack. Der Torf stammt von großflächig vorhandenen Deckenmooren. Dieser Moortyp findet sich in Österreich auf wenigen westexponierten Hängen im Montafon (Gretschalpe) und im Salzkammergut.

 

Moore sind eine Grundsäule für ein intaktes Ökosystem.

Als wichtige Rückhaltebecken speichern sie bis zu 90 % des Niederschlagswassers. Im Wasser enthaltene Nähr- und Schadstoffe werden im Moor zurückgehalten.

Außerdem lassen sich aus Torfbohrkernen viele Rückschlüsse auf die Entwicklung der Landschaft ziehen. Moore sind lebende Klimaschutzprojekte. Durch die Bildung von Torf wird der Atmosphäre Kohlendioxid entzogen. Ein Beispiel: Die 4 % der deutschen Staatsfläche, die von Mooren bedeckt sind, speichern genauso viel Kohlenstoff wie die 30 %, die von Wald bedeckt sind.

 

Diese Informationen habe ich aus dem Gebietsführer Verwall entnommen.

 

Den Winter im Montafon genießen

Auf 33 Langlauf-Loipen die wunderschöne Landschaft genießen, oder spritzig auf den Naturrodelbahnen ins Tal fahren. Im Montafon kommt jeder auf seine Kosten.

Hervorheben möchte ich neben den rund 290 km präparierten und teils beleuchteten Winterwanderwegen die Vollmond Sagenwanderung im Silbertal sowie die Bergknappen-Lama-Trekkingtour am Genießerberg Kristberg.

Mit Llamero Horst stapfen Erwachsene und Kinder gemächlich mit den Lamas über einstige Bergknappenpfade zum Kristberg hinauf und erfahren dabei Wissenswertes über den Bergbau in dieser Region. Über Jahrhunderte hinweg wurden Rohstoffe wie Eisen, Kupfer oder Silber in mühsamer, harter Arbeit abgebaut.  Oben am Kristberg gibt es nach einer Stärkung im Panoramagasthaus eine Führung in der St. Agatha Bergknappenkirche, der ältesten Kirche und Bergbaukapelle vom Montafon. 

 

Schon gewusst? 2018 wurde die Golm Silvretta Lünersee Tourismus GmbH, zur ersten klimaneutralen Tourismusdestination in Österreich ernannt.

Die Hüttenkopfbahn ist die angeblich erste Photovoltaik Sesselbahn der Welt. Mit dieser Anlage können jährlich rund ein Drittel der benötigten Energie durch die Kraft der Sonne gewonnen werden. Der restliche Energieverbrauch wird zu 100 Prozent durch Co2-neutrale Wasserkraft aus Vorarlberg abgedeckt. Weiters gibt es 18 E-Ladestationen in Vandans und Latschau oder ausgetüftelte Drainagesystem für die Beschneiung.

Meine Unterkunft-Tipps:

Cabinski:

Die Idee von Cabinski entstand 2017 mit der Pachtmöglichkeit einer rund 2.500 km² großen Wiese von St. Gallenkirch. Aufgrund der kurzen Pachtmöglichkeit entschieden sich Tim Suske und Christopher Eichhorn, auf zehn Tiny houses in Holzrahmenbauweise (10 Meter lang und 3,5 Meter breit) zu setzen.

Nächtigung in einem Maisäß:

Landwirtschaftliche Flächen im Montafon zwischen 1.200 und 1.600 werden als Maisäß bezeichnet.

Da die bewaldete Hanglage für den Ackerbau ungeeignet war, wurde der Wald gerodet und von der Viehwirtschaft als Mittelstufe zwischen dem Tal und der Alpe oberhalb der Baumgrenze genutzt. Dabei entstand eine sogenannte Dreistufenlandwirtschaft, die über Jahrhunderte das Leben der bäuerlichen Bevölkerung prägte. Lesen Sie hier einen sehr informativen Blog, geschrieben von Marco Vanek über die Maisäßlandschaft.

 

Tourismusinfo:

https://www.montafon.at/

 

Anreise:

Mit dem Railjet bequem und ohne Umsteigen fahren Sie in sechs Stunden von Wien nach Bludenz. Von Bludenz nach Schruns fährt die Montafon Bahn. Danach Weiterfahrt mit Regionalbussen. Schon gewusst? Das Rail and Drive Konzept der ÖBB hat einen Standort in Bludenz.

Öffentlich unterwegs in Vorarlberg

Das öffentliche Verkehrsangebot ist in Vorarlberg auch im ländlichen Raum sehr gut ausgebaut.

 

In den 96 Gemeinden des Landes sind lt. Vorarlberg Tourismus täglich Zehntausende Vorarlberger in den mehr als 360 Bussen der Verbundflotte unterwegs.

 

Im ganzen Land gibt es 1.825 Bus- und 46 Bahnhaltestellen.

Hier finden Sie den Routenplaner für den Verkehrsbund Vorarlberg. Die „cleVVVer mobil App“ ist der ideale Begleiter für Fahrten mit den Öffis.

Die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs ist im Sommer in den regionalen Inclusive-Cards für Urlaubsgäste inkludiert (Mindestaufenthalt beachten), im Winter werden die Skibusse kostenlos mit den Mehrtages-Skipässen genutzt. Mit der Gästecard Premium haben Sie zusätzlich freie Fahrt bei teilnehmenden Bergbahnen im Rahmen des Sommerbetriebes.

Nähere Infos:

https://www.vorarlberg.travel/aktivitaet/bus-und-bahn/

 

Tourismusamt:

https://www.vorarlberg.travel/

Dieser Artikel ist in meinen April Reise-Inspirationen erschienen.

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